Es weihnachtet sehr...

Jetzt Vorbereitungen für die Adventszeit treffen

Erste vorweihnachtliche Artikel wie Dominosteine, Lebkuchen und Spekulatius liegen bereits in den Geschäften und erinnern daran, dass Heiligabend näher rückt. Es wird also Zeit, dass sich auch Praxisinhaber Gedanken über die Adventszeit machen und Dekoration, Weihnachtsfeier sowie kleine Geschenke für Mitarbeiter und Geschäftspartner planen.

Die Praxisräume zu dekorieren ist eine gute Gelegenheit, alle Mitarbeiter einzubinden. Das fördert die Gemeinschaft und die gute Laune im Team. Ein Low-Budget-Tipp: Vielleicht sponsert der benachbarte Blumenhändler das Adventsgesteck oder den Adventskranz, wenn er seine Flyer und Visitenkarten danebenlegen darf.

Termin für Weihnachtsfeier rechtzeitig festlegen
Wer sich als Weihnachtsfeier für den traditionellen Restaurantbesuch entscheidet, sollte rechtzeitig einen Termin buchen. Spätestens Anfang Dezember sind kaum noch Plätze zu bekommen. Am besten eignen sich die Tage Mittwoch und Donnerstag für Firmenfeiern am Abend, der Donnerstag hat sich bereits als Tag für „After-Work-Partys“ etabliert.

Weihnachtsgrüße und Geschenke
In der Vorweihnachtszeit gehören Grußkarten und Geschenke für zuweisende Ärzte, Mitarbeiter und Lieferanten auch in vielen Therapiepraxen zum guten Ton. Man bedankt sich für die angenehme Zusammenarbeit und wünscht zum Jahresende alles Gute. Eine schöne Tradition, bei der es aber einige Regeln zu beachten gilt, damit es nicht zu Problemen mit dem Finanzamt kommt:

Geschenke für Geschäftspartner
Grundsätzlich können Sie als Praxischefs gemäß § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) die Geschenke an Ihre Geschäftspartner als Betriebsausgaben absetzen und somit Ihre Steuerlast senken. Allerdings hat der Fiskus hier eine Grenze gezogen: Aufwendungen für Präsente dürfen die Anschaffungskosten pro Empfänger von insgesamt 35 Euro im Jahr nicht übersteigen.

Geschenke für Mitarbeiter
Wer seinen Mitarbeitern zu Weihnachten eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen möchte, muss Folgendes berücksichtigen: Für die Steuerfreiheit bei Arbeitnehmern gilt für Sachzuwendungen eine Freigrenze von 44 Euro brutto pro Monat. Bereits eine Überschreitung von nur einem Cent führt zum Erlöschen der Freigrenze und zur Besteuerung des Geschenkes als Arbeitslohn. Zudem wird dann der gesamte Betrag für den Arbeitnehmer auch sozialabgabenpflichtig. Wichtig für die Abzugsfähigkeit ist außerdem, dass Praxisinhaber ihre Aufwendungen für Geschenke immer getrennt von den sonstigen Betriebsausgaben aufzeichnen und auf einem gesonderten Konto getrennt von anderen Konten buchen. Dabei muss der Name des Empfängers aus Buchung oder Buchungsbeleg hervorgehen.

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