Keine amtliche Gebührenordnung in der Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Podologie

Im Gegensatz zur Situation beim Arzt oder beim Zahnarzt gibt es für Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Podologen keine amtliche Gebührenordnung. Aus diesem Grund muss der Preis zwischen Therapeut und Privatpatient frei verhandelt werden. Die Basis für die Vergütung bildet dann der Behandlungsvertrag.

Doch oft ist es den Privatpatienten ganz egal, was sie im Honorarvertrag unterschrieben haben. Wenn die PKV nicht erstattet, wollen die Privatpatienten auf keinen Fall privat zahlen. Die beihilfefähigen Höchstsätze seien schließlich der „übliche" Preis, argumentieren PKV und die Privatversicherten und versuchen immer wieder die Preise für erstklassige Therapie zu drücken.

Das stimmt so allerdings nicht, denn die beihilfefähigen Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung haben keine Bindungswirkung für das Vertragsverhältnis zwischen Leistungserbringern und deren Patienten. Außerdem sind die beihilfefähigen Höchstsätze auch nach der geplanten Erhöhung noch viel zu niedrig, denn sie sind seit 2001 deutlich hinter den Honorarsteigerungen der GKV sowie dem Anstieg der Bruttoarbeitsentgelte zurückgeblieben.

Wir empfehlen Ihnen stattdessen Ihre Preise aufgrund von bewährten Verzeichnissen festzulegen wie z.B. der GebüTh. Hierbei handelt es sich um eine empirisch belegte Preisliste, die einen guten Ersatz für die fehlende staatliche Gebührenordnung in der Physiotherapie, Ergotherapie, Podologie und Logopädie bildet. Die Allgemeinen Grundsätze der Gebührenübersicht für Therapeuten bilden eine gute Argumentationshilfe , um die Privatpreise in Ihrer Praxis durchzusetzen. Die GebüTh,  können Sie bei buchner ganz einfach erwerben.

Haben Sie Ihre Preise mit Hilfe unserer Preisliste festgelegt, dann gilt es diese professionell und selbstbewusst gegenüber Ihren Patienten zu kommunizieren. Dafür empfehlen wir Ihnen einen Besuch unserer Seminars „Privatpreise ohne Diskussion“. Hier lernen Sie was Heilmittelpraxen tun können, damit Privatpatienten die geforderten Preise bezahlen.

Das kann man tun: