Neue Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Mitte Mai ein Urteil mit großen Einfluss auf den Arbeitsalltag aller Arbeitnehmer gefällt. Für viele Therapeuten gehört die Arbeitszeiterfassung schon fest zum Tagesablauf - ob händisch notiert oder mittels praktischer App.

Das Urteil verpflichtet Arbeitgeber, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem transparenten System zukünftig vollständig zu erfassen. Die Regelung gilt also nicht nur wie bisher für die Arbeitszeiterfassung geringfügig Beschäftigter, sondern betrifft jeden einzelnen Angestellten. Ziel ist es, Arbeitnehmer vor Ausbeutung zu schützen und unbezahlte Überstunden zu vermeiden. Das betrifft alle Unternehmen in Europa, egal wie wenig Angestellte dort arbeiten. Das Urteil des EuGHs ist aber noch nicht rechtskräftig. Ein bindendes Gesetz zur Arbeitszeiterfassung folgt wahrscheinlich im nächsten Jahr. Trotzdem sollten sich Therapie-Praxen schon jetzt Gedanken darüber machen.

Methoden zur einfachen Arbeitszeiterfassung

Um das zu gewährleisten, müssen die Arbeitgeber Systeme zur Zeiterfassung einrichten. Software eignet sich besonder gut dafür, weil die Arbeitszeiten damit unkompliziert erfasst und auf digitalem Weg weitergegeben werden können. Bei der Wahl der richigen Software sollten vor allem Therapeuten auf eine einfache Bedienung und Integration in den Arbeitsalltag achten, damit die Behandlung der Patienten durch den zusätzlich Aufwand nicht beeinträchtigt wird.

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Das sollten Sie beachten:

Arbeitszeiterfassung ist unweigerlich mit persönlichen Daten der Arbeitnehmer verbunden. Diese dürfen weder weitergegeben, noch vom Arbeitgeber ausgenutzt werden, um Mitarbeiter in ihrem Verhalten zu kontrollieren. Das Instrument zur Zeiterfassung muss daher sicher sein. Das kann zum Beispiel über eine zertifizierte AES-256 Verschlüsselung sichergestellt werden.

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Wenn für die Erfassung der Arbeitszeit Karten gestempelt oder der Praxis-Rechner erstmal hochgefahren werden muss, geht kostbare Zeit verloren. Stattdessen integrieren Sie die Arbeitszeiterfassung lieber in die Werkzeuge, die Therapeuten sowieso schon dabei haben - wie zum Beispiel das Smartphone. Mit einem Knopfdruck wird die Arbeitszeit gestartet, mit einem anderen beendet oder pausiert.

Wird die Arbeitszeit per Hand auf Kopiervorlagen oder Schmierpapier dokumentiert, werden wichtige Fakten vergessen oder sind schlimmstenfalls für den Arbeitgeber garnicht zu entziffern. Eine digitale Zeiterfassung sorgt für garantiert lesbare Dokumente. Mit der TERMINHELD-App kann sogar ausgeschlossen werden, dass für die Patientendokumentation wichtige Daten nicht mitgeliefert werden.

Arbeitszeiterfassung ist Pflicht der Arbeitgeber. Eine Weitergabe der Stundenzettel auf digitalem Weg verbraucht keine zusätzlichen Ressourcen. Gleichzeitig können in der App oder auf dem Computer gespeicherte Daten in verschiedenen Formaten ausgegeben werden, sodass hier ganz einfach weitere Auswertungen und Statistiken erstellt werden können.