GKV-Zulassung beantragen: Frühzeitig ist hier rechtzeitig

Den Antrag zur Zulassung für die Behandlung von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherungen sollten Sie so früh wie möglich stellen. 

Ansprechpartner sind die Vertragsabteilungen der Landesverbände der GKVs. 
In der Regel haben sich die Kassen auf Landesebene so abgesprochen, dass das Zulassungsverfahren von einer Krankenkasse federführend für alle anderen Kassen vorbereitet oder durchgeführt wird.

Die Mitarbeiter in den Vertragsabteilungen sind meistens telefonisch gut erreichbar und geben alle gewünschten Auskünfte. Frühzeitige Kontaktaufnahme stellt sicher, dass die Zulassung pünktlich erfolgt. Und denken Sie daran: Auch für den Umgang mit Mitarbeitern der Krankenkassen gilt meist der Satz „Wie man in den Wald hineinruft, ...“.

Unterlagen für die Landesvertretung der Krankenkasse

Drei Unterlagen müssen ausgefüllt und per Post an die Landesvertretung geschickt werden:

  1. Antrag auf Zulassung einer therapeutischen Praxis
  2. Selbstauskunft einer therapeutischen Praxis
  3. Anerkenntniserklärung therapeutische Praxis

Die Unterlagen für den vdek können Sie hier herunterladen: 
http://www.vdek.com/vertragspartner/heilmittel/zulassung.html

Weitere einzureichende Unterlagen

  • beglaubigte Kopie der Berufsurkunde
  • Fortbildungsnachweis (falls vorhanden)
  • Skizze/Grundriss der Praxisräumlichkeiten
  • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung
  • Meldebogen für den Datenaustausch
  • Kopie des Institutionskennzeichens

Räumliche Voraussetzungen erfüllen

Die räumlichen Voraussetzungen unterscheiden sich je Fachgruppe. Hier sollten Sie sich informieren, bevor Sie einen Mietvertrag unterschreiben, ob die Räumlichkeiten die Voraussetzungen erfüllen.

Hier können Sie sich in den jeweiligen Rahmenverträgen informieren, welche räumlichen Voraussetzungen für Ihre Berufsgruppe eingehalten werden müssen.